Fettsäuren zufüttern

Hohe Milchleistungen zu Beginn der Laktation resultieren immer in einer negativen Energiebilanz. Dadurch kommt es oft zu Ketosen und als Langzeiteffekt zur Fettleber.

Hohe Milchleistungen zu Beginn der Laktation resultieren immer in einer negativen Energiebilanz. Dadurch kommt es oft zu Ketosen und als Langzeiteffekt zur Fettleber.

Zusätzlich ist die Funktion der Eierstöcke unterdrückt, da im Nährstoff- und Hormonhaushalt der Kuh nicht genügend Energie für eine Trächtigkeit zur Verfügung steht.

Der einzige Lösungsansatz hierfür ist die Optimierung der Ration durch die Erhöhung der Trockensubstanzaufnahme vor der Kalbung. Wichtig ist weiter die Zufütterung von funktionellen Fettsäuren – Omega-Fettsäuren – bereits in der Galtzeit und ein ausgewogenes Fettsäuremuster in der Laktation. Zu berücksichtigen sind vor allem die Palmfettsäure, die Stearinfettsäure und der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und die Verwendung von stoffwechselaktiven Substanzen wie Niacin und Cholin. 

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