Deutsche Rinderzüchter beobachteten vor zwei Jahren in einigen Herden Kälber mit kurzen Schwänzen. Manche entwickelten sich normal, andere zeigten deutliche gesundheitliche Probleme wie einen hoppeligen Gang.
Die Kälber konnten teilweise nicht einmal stehen. Betroffen waren Tiere der Rasse der Holstein. Nun haben Forscher des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie herausgefunden, dass die betroffenen Tiere statt der üblichen sieben nur sechs Halswirbel hatten. Schuld daran ist ein Gendefekt.