An der 23. IGBS-Elite-Auktion erzielten die Kälber im Schnitt 4217 Franken. Auch die Rinder und Kühe erzielten einen guten Durchschnittspreis. Gar 415 Franken löste im Durchschnitt eine der angebotenen Spermadosen.
Auktionator Matthias Süess aus Andwil konnte von den 23 aufgeführten Angeboten deren 21 zuschlagen. Den Höchstpreis erzielte das 4 Monate alte Jongleurkalb Nokia aus Norwin Kora VG 85. Mutter Kora gewann an der Swiss Expo in Lausanne den Junior Championtitel und ist die Schwester von Glenn Lara, die an der Züchtergruppen-Show von St. Gallen den Championtitel gewann. Verkäufer ist der Betrieb von Markus und Matthias Süess aus Andwil. Als Züchter wird Mario Andriuet aus Disentis aufgeführt.
Vielversprechendes Blooming-Rind
Das 13 Monate alte Rind Blooming Utopia von Züchter Donat Malär, Valbella, konnte der Auktionator für 7000 Franken zuschlagen. Utopia ist trächtig von Alino und sollte im September abkalben. Die Familie des exakten Rindes steht auch für Leistungssicherheit. Das dritthöchste Angebot löste GS Alliance Jolden Ashlyna mit 6700 Franken. Verkäufer sind Adrian und Karl Arnold, Altdorf, und Züchter sind GS Alliance. Das bald 5 Monate alte Kalb vereint die Familien von Starbuck Jola und Ace Arve (Grossmutter). Mütterlicherseits liegt dazwischen als Mutter die bekannte Steiner’s Wurl Ashlyn EX 93. Somit vereint das gut entwickelte Kalb Exterieur und Leistung.
Einen Preis über 6000 Franken mit 6200 Franken löste Global View Blooming Dollar aus dem Stall von Global View Genetics, Muolen. Dollar ist eine Tochter der aktuellen Swiss-Expo-Championne, Julen Dolly.
750 Franken für Glenn-Dosen
Einen hohen Preis lösten im Verhältnis auch die Spermadosen. Für eine Glenn-Samendose wurde 750 Franken bezahlt. Der Käufer erhielt im Angebot drei Dosen für 2250 Franken. Ein hoher Preis. Jedoch war Glenn auch an diesem Abend im Schauring der IGBS extrem stark. Der Preis je Dose von Nesta kostete 500 Franken. Die Spermadosen lösten im Durchschnitt je Dose 415 Franken. Die 12 angebotenen Kälber galten im Schnitt 4217 Franken, die drei Rinder 5033 Franken und die beiden Jungkühe galten im Schnitt 4350 Franken. In Anbetracht dieses Resultats hat die IGBS-Auktion den Namen einer Eliteauktion verdient. Dies obwohl für einmal ein Highseller weit über der Grenze von 10'000 Franken fehlte.