In der Schweiz und Liechtenstein gibt es keine Hinweise für Tuberkulose unter den Wildtieren. Das Risiko, dass die Krankheit aus Österreich eingeschleppt wird, bleibt aber bestehen.
Es wurden insgesamt 211 Stück Rotwild auf Tuberkulose abgeklärt, wie es im Endbericht der Tuberkulose-Überwachung 2017 des BLV heisst. Bei der risikobasierten Überwachung wurden 26 tot aufgefunde oder krank erlegte Tiere (Rotwild, Rehe, Steinböcke, Gämse) untersucht. Sämtliche Untersuchungen verliefen negativ. Weil in Österreich immer noch Tuberkulose-Fälle beim Rotwild vorkommen, bleibt das Risiko der Einschleppung bestehen.