Kuhmangel - Liechtensteiner Alpen bangen um Zukunft

Weil in der neuen Schweizer Agrarpolitik Geld für Kühe bezahlt wird, die auf Schweizer Alpen gesömmert werden, werden die Tiere nicht mehr in Liechtenstein auf die Alp gebracht. Das stellt die Alpwirtschaft des Fürstentums vor Probleme.

lid |

Weil in der neuen Schweizer Agrarpolitik Geld für Kühe bezahlt wird, die auf Schweizer Alpen gesömmert werden, werden die Tiere nicht mehr in Liechtenstein auf die Alp gebracht. Das stellt die Alpwirtschaft des Fürstentums vor Probleme.

Weil die Schweizer Kühe fehlen, werden nun in Liechtenstein Szenarien durchgespielt, die bis hin zur Aufgabe der Alpwirtschaft reichen. Dies erklärte die Regierung gemäss SDA aufgrund einer Interpellation im Parlament. Die Schweizer Kühe spielen in Liechtensteins Alpwirtschaft eine wichtige Rolle, da jede vierte Kuh aus dem Nachbarland stammt. Liechtenstein hatte mit der Schweiz eine Lösung gesucht, die eine gegenseitige Anerkennung und Entschädigung von Tieren beinhaltet hätte, eine Vereinbarung kam aber nicht zustande.

Laut der Regierung Liechtensteins ist die Bewirtschaftung der Alpen im Inland kurz- und mittelfristig nicht mehr gesichert. Deshalb soll nun eine Grundsatzdebatte über die Alpen stattfinden, wobei auch eine völlige Aufgabe der Alpwirtschaft kein Tabu sein soll.

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