In einigen Melkrobotern reinigen zwei gegenläufig drehende Bürsten den Euterboden und die Zitzen. Bei unzureichender Hygiene, unzureichender Zwischenreinigung und Desinfektion der Bürsten können aber laut dem «Elite-Magazin» online auch Mastitiserreger übertragen werden.
Eine vor einiger Zeit in 35 automatischen Melkanlagen in Hessen (D) durchgeführte Untersuchung zeigte demnach deutliche hygienische Schwachstellen auf: 60 Prozent der Tupfer der Bürsten respektive des Reinigungsbechers zeigten eine mittlere bis starke bakterielle Kontamination auf, auf 6 Prozent der Tupfer wurden coliforme Keime nachgewiesen, was bezüglich der Milchygiene bedenklich ist, auf 8 Prozent der Tupfer gelang der Nachweis von Euterentzündungserregern.

Aber bringen die Melkroboter denn tatsächlich eine Entlastung für den Bauern?
Wenn man die Melkmaschine selber anschliesst, hat man doch automatisch mehr Kontakt zu den Tieren und sieht sofort, wie es jedem einzelnen geht, ausserdem ist die Einhaltung der Hygiene da doch besser gewährleistet , da man selber vor Ort ist, oder täusche ich mich da?
Mann (bauer) ist aber flexibler