Mutation verzögert Kälberwachstum

Forscher der Technischen Universität (TU) München, der ZuchtData und der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben eine bislang unbekannte, rezessiv vererbte Krankheit beim Fleckvieh entdeckt.

Forscher der Technischen Universität (TU) München, der ZuchtData und der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben eine bislang unbekannte, rezessiv vererbte Krankheit beim Fleckvieh entdeckt.

Bei betroffenen Tieren wachsen die Kälber laut einer Mitteilung der TU trotz normaler Fütterung nur halb so schnell wie ihre Altersgenossen, und sie legen auch nur halb so viel an Gewicht zu. Dabei machen sie sonst einen völlig gesunden Eindruck. Mithilfe umfangreicher Genom-Sequenzanalysen fanden die Forscher die verantwortliche Mutation auf dem SLC2A2-Gen. Sie führt dazu, dass ein bestimmter Glukose-Transporter im Körper nicht mehr richtig funktioniert oder gar nicht erst gebildet wird. Das Krankheitsbild tritt schon seit mindestens zwei Jahrzehnten vereinzelt auf.

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