«Nur eine Heumilch über Alpenbogen»

Walter Münger, Präsident von Heumilch Schweiz, erzählt im Interview mit schweizerbauer.ch von seinem Betrieb und über seine Ziele für die Zukunft.

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Walter Münger, Präsident von Heumilch Schweiz, erzählt im Interview mit schweizerbauer.ch von seinem Betrieb und über seine Ziele für die Zukunft.

Auf dem Betrieb Münger wird seit fünf Generationen Heumilch produziert. «Für das Label musste ich auf dem Betrieb keine Änderungen vornehmen», sagt er zu schweizerbauer.ch.

«Das Traditionelle wieder aufleben zulassen, hat mich fasziniert», fährt er fort. Auf seinem Betrieb leben Brown Swiss-Kühe, der Stalldurchschnitt liegt bei rund 8000 Kilo. Im Sommer sind die Tiere auf der Weide, am Abend wird Gras zugefüttert. Im Winter werden die Kühe mit Heu gefüttert. Zusätzlich werde ein wenig Kraftfutter als Ergänzung beigegeben.

Seine Vision ist es, dass es über dem gesamten Alpenbogen im Bereich Käsereimilch nur eine Heumilch gibt. «Bei all unseren Käse-Hauptsorten soll der Rohstoff Milch unter den Namen Heumilch ausgelobt werden», so Münger.

Aktuell zählt der Verein Heumilch 22 Käsereien und 197 Bauern als Mitglieder. Auch die Produktpalette wurde umfangreicher. Sie umfasst Milch, Weichkäse, Mozzarella, Butter, Joghurt, Rahm und diverse Halbhart- und Hartkäse. Der an die Milchbauern ausbezahlte Milchpreise liegt aktuell bei 73 Rappen und ist laut Mitteilung mindestens 5 Rappen höher als der Richtpreis für konventionelle Milch. Im laufenden Jahr will der Verein intensiv in den Absatz der Heumilchprodukte investieren.

Mehr zur Heumilch lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Schweizer Bauer"

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