Seit Anfang Jahr sehen sich Milchproduzenten in den Niederlanden mit einer Phosphatquote konfrontiert. Die Beschränkung der Phosphatmenge wirkt laut dem «Elite-Magazin» ähnlich produktionsbegrenzend wie die frühere Milchquote.
Wie auch die Milchquote lassen sich die Phosphatrechte handeln. Die Milchviehbetriebe haben Phosphatrechte zugeteilt bekommen, deren Höhe sich an der Zahl der am 2. Juli 2015 gehaltenen Milchkühe orientiert. Hinzu kommt ein Kürzungssatz von 8,3 Prozent. Die Kürzung gilt jedoch nicht für Betriebe, die ihre gesamte Rindergülle unter Einhaltung der umweltrechtlichen Vorgaben auf eigenen Flächen ausbringen können.