Rindertuberkulose: Resistenz durch Gentransfer erhöht

Chinesische Forscher haben Rinder mit Hilfe gentechnischer Methoden widerstandsfähiger gegenüber Tuberkulose gemacht.

AgE |

Chinesische Forscher haben Rinder mit Hilfe gentechnischer Methoden widerstandsfähiger gegenüber Tuberkulose gemacht.

Wie die Universität Yanling, eine Einrichtung des chinesischen Landwirtschaftsministeriums, vergangene Woche in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) berichtete, bauten die Forscher dazu in das Erbgut von Tieren der Rasse Holstein-Friesian das Gen SP110 von Mäusen ein.

Bei den zusammen 13 Kühen, die in den Tests das Erwachsenenalter erreicht hätten, habe man in Labortests eine weitaus geringere Aktivität des Tuberkuloseerregers festgestellt als in der Vergleichsgruppe von Tieren ohne gentechnische Veränderung. Dasselbe Resultat hätten Tests gezeigt, für die lebende Tiere mit den Bakterien gezielt infiziert worden seien, erläuterte die Hochschule.

Darüber hinaus seien die Tiere unter den üblichen Praxisbedingungen mit einem gegenüber den Versuchen entsprechend geringeren Krankheitsdruck gar nicht erst erkrankt. „Unsere Ergebnisse tragen zur Kontrolle und Prävention von Rindertuberkulose bei und liefern bislang nicht vorliegende Erkenntnisse zur Schaffung von Krankheitsresistenzen mit den Instrumenten der Tierzucht“, betonten die Forscher.

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