Türkei: Ja zu französischen Rindern

Die Türkei wird das Einfuhrverbot für französische Rinder aufheben. Wie das Pariser Landwirtschaftsministerium vergangene Woche mitteilte, erzielten die Veterinärbehörden beider Länder nach rund zweijährigen Verhandlungen jetzt eine Einigung über das Ende des türkischen Embargos.

Die Türkei wird das Einfuhrverbot für französische Rinder aufheben. Wie das Pariser Landwirtschaftsministerium vergangene Woche mitteilte, erzielten die Veterinärbehörden beider Länder nach rund zweijährigen Verhandlungen jetzt eine Einigung über das Ende des türkischen Embargos.

Allerdings habe Ankara weiterhin auf strenge Regelungen gepocht, hiess es aus Paris. Daher werde es in Frankreich künftig Exportverbotszonen um Blauzungen-Seuchenherde geben. Ausserdem müssten für den Export bestimmte Tiere geimpft und Vorsorgeuntersuchungen unterzogen werden. Laut Angaben des Agrarressortswerden darüber hinaus Massnahmen zum Schutz vor stechenden Insekten, die als Überträger der Blauzungenkrankheit fungieren, eingeführt.

Die Türkei hatte im September 2015 nach dem Auftreten der Blauzungenkrankheit in Frankreich die Einfuhren von französischem Vieh gestoppt. Bei dem Ausbruch vor zwei Jahren handelte es sich um den Serotyp 8 des Erregers, der in der vorvergangenen Woche erstmals seit 2012 wieder in der Schweiz nachgewiesen wurde.Zur selben Zeit ist der Serotyp 4 zum ersten Mal auf dem französischen Festland aufgetreten.

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