
Der Zecke stammt aus der Familie der Spinnentiere, mit der Unterart Milben. Aufgrund ihrer Artenzugehörigkeit ist es naheliegend, dass auch die Zecke acht Beine hat. Sie ist ausgewachsen zwischen 2,5 und 4,5 Millimeter gross. Ihre Farbe ist in der Regel dunkelbraun. Die Blutsauger überleben in freier Wildbahn durchschnittlich 3 bis 6 Jahre.
Erik Karits
Zum Beispiel an der Anaplasmose. Sie kann alle Arten von Wiederkäuern, die auf Weiden gehalten werden, treffen. Übertragen werden die Bakterien oft von Zecken. Wie die SwissgeneticsTierärzte schreiben, sind Blut‑armut, die an blassen Hautstellen an Euter oder Flotzmaul zu erkennen ist, ein drastischer Milchrückgang und Aborte mögliche Krankheitsanzeichen.
Kälber können als latente Träger zur Welt kommen und so die Erreger streuen. Erkrankte Tiere können mit Antibiotika behandelt werden. Weiter wird im Swissgenetics-Beitrag die Ehrlichiose, das «Zecken- oder Weidefieber», genannt. An ihr erkranken am häufigsten Rinder nach dem Austrieb auf mit Zecken befallene Weiden. Sie würden plötzlich an Fieber leiden und schlecht fressen, bei laktierenden Tieren sei ein drastischer Milchrückgang innert Stunden, der trotz Antibiotika oft nicht mehr kompensiert werden könne, eine Folge,