Armee: Nur noch 38 Reitpferde

Die Armee soll künftig nur noch 38 statt wie heute 65 Reitpferde zur Verfügung haben. Diese Reduktion sei geplant, schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss aus dem Parlament.

Die Armee soll künftig nur noch 38 statt wie heute 65 Reitpferde zur Verfügung haben. Diese Reduktion sei geplant, schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss aus dem Parlament.

Ständerat Jean-René Fournier (CVP/VS) hatte sich erkundigt, ob tatsächlich eine Reduktion des Bestandes um fast die Hälfte geplant sei. Eine solche Verminderung würde die ausreichende Versorgung der Schulen und Kurse mit Reitpferden gefährden, schreibt er. Ausserdienstliche Aktivitäten wären gar nicht mehr möglich. Fournier warnt auch vor schweren Folgen für das Nationale Pferdezentrum Bern.

Der Bundesrat bestätigt die Pläne. In seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort begründet er diese mit den knappen finanziellen Mitteln. Eine Analyse habe zum Ergebnis geführt, dass der militärische Bedarf 30 Reitpferde betrage. Um diese Anzahl zu gewährleisten, sei ein Gesamtbestand von 38 Reitpferden notwendig. Die meisten ausserdienstlichen Tätigkeiten könnten weitergeführt werden, versichert der Bundesrat. Es brauche allerdings mehr Koordination.

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