
Esel sind zwar eng verwandt mit den Pferden, stammen aber aus den heissen und steinigen Regionen Ostafrikas und nicht aus der Steppe.
Monika Gerlach
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) gibt Eselhaltern in der neuen Fachinformation « Esel tiergerecht halten – Esel sind keine Pferde» Tipps zur Gestaltung des Stalles und zur Fütterung der Grautiere.
Diese sind zwar eng verwandt mit den Pferden, stammen aber aus den heissen und steinigen Regionen Ostafrikas und nicht aus der Steppe. Esel sind deshalb stärker an karge, trockene Umgebungen angepasst als Pferde, verfügen über einen effizienten Stoffwechsel und brauchen nährstoffarmes Futter. Ihr Fell bietet nur unzureichend Schutz vor Feuchtigkeit.
Und: Esel bilden meist kleine, lockere Verbände ohne feste Herdenstruktur, entwickeln jedoch sehr enge Bindungen zu einzelnen Artgenossen. Sie dürfen nur gemeinsam mit Pferden gehalten werden, sofern sie auch Sozialkontakt zu einem anderen Esel, einem Maultier oder einem Maulesel haben.