Herbstweide: Gefahr durch Ahornvergiftung

Im Herbst steigt das Risiko der atypischen Weidemyopathie. Befindet sich ein Bergahorn in Weidenähe, ist Vorsicht geboten.

ats |

Mit dem Herbst kommt das Risiko der atypischen Weidemyopathie zurück. Diese auch atypische Myoglobinurie der Weidepferde oder atypische Weidekrankheit genannte Erkrankung betrifft besonders die Muskeln und ist häufig tödlich. Sie wird von Giftstoffen des in der Schweiz sehr verbreiteten Bergahorns verursacht.

Die im Zusammenhang mit dem Weidegang unserer Equiden stehende Krankheit tritt auf, wenn das betroffene Tier Samen oder Keimlinge des Bergahorns gefressen hat, denn diese enthalten Giftstoffe, welche die Muskelfunktion beeinträchtigen können. Der Eschenahorn ist ebenfalls giftig, allerdings kommt er in der Schweiz deutlich seltener vor als der Bergahorn. Mehrere Symptome wie Muskelstarre und ein sehr dunkler Farbton des Urins führen zur Diagnose dieser Vergiftung.

Die meisten Fälle von atypischer Weidemyopathie treten auf, wenn die Weide zu stark abgegrast wurde und das Grasangebot nicht mehr ausreicht. Wie auch bei anderen Giftpflanzen sollte man sicherstellen, dass die Pferde immer ausreichend Futter in Form von Gras oder Heu zur Verfügung haben, um das Risiko zu reduzieren, dass Samen oder Keimlinge gefressen werden.

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