
Körung der jungen Freiberger Zuchthengste nach dem 40 Tage Stationstest in Avenches VD.
Karin Rohrer
Das Finale der Körung der neuen Zuchthengste sei ein entscheidender Moment für die Zukunft und die Nachhaltigkeit der Rasse, schreibt der Schweizerischer Freibergerverband (SFV).
40 Tage geprüft
Qualifiziert haben sich zwölf am 10. Januar in Glovelier anlässlich der Nationalen Hengstselektion ausgewählte Hengste sowie ein Kandidat, der 2025 den Stationstest nicht bestanden hatte und dieses Jahr einen neuen Versuch unternimmt.
In der zweiten Phase wurden die Hengste ab dem 19. Januar während insgesamt 40 Tagen von Fachleuten des Schweizer Nationalgestüts beurteilt. Den Abschluss bildet nun das Finale am kommenden Samstag in Avenches. Die Kandidaten für den Titel als FM-Zuchthengst werden ein letztes Mal einer Reitprüfung (ab 8.00 Uhr in der Reithalle des Gestüts) und anschliessend einer Fahrprüfung (ab 13.30 Uhr im Hof des Gestüts) unterzogen.
Champion-Wahl
Die Prüfungen werden von neutralen Reitern und Fahrern durchgeführt. Diese bewerten anschliessend die Qualität der jungen Hengste. Die während der Trainingsphase vergebenen Noten zählen zu 60 Prozent zur Schlussnote, während die im Finale erzielten Noten mit 40 Prozent gewichtet werden. Gegen 16 Uhr werden die Resultate verkündet.
Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des Stationstests folgt die Gesamtbewertung, bei der die Resultate der Nationalen Hengstselektion und jene des Stationstests je zur Hälfte gewichtet werden. «Der Sieger dieser kombinierten Rangliste wird zum grossen Champion des Körungsprozesses erklärt und gekürt», schreibt der Verband.