Landwirt täuscht Ziegen-Klau vor

Dieser aussergewöhnliche Fall spielte sich im österreichischen Bundesland Tirol ab. Der Landwirt gab an, dass seine Zuchtziegen geklaut worden seien. Nun stellte sich heraus, dass der Bauer selbst der Dieb war.

Dieser aussergewöhnliche Fall spielte sich im österreichischen Bundesland Tirol ab. Der Landwirt gab an, dass seine Zuchtziegen geklaut worden seien. Nun stellte sich heraus, dass der Bauer selbst der Dieb war.

Am vergangenen Donnerstag rief der Landwirt aus Griess am Brenner zu sich auf den Hof. Grund: 17 Zuchtziegen der Rasse Passeirer Gebirgsziege waren spurlos verschwunden. Eine selbstständige Flucht der Tiere schloss die Polizei gemäss krone.at aus. «Wir gehen davon aus, dass die Tiere mit einem Auto samt Hänger abtransportiert wurden», erklärt die Polizei. Der Schaden wurde im fünfstelligen Bereich angesiedelt. 

Nun hat sich die Version des Bauers aber als Schwindel herausgestellt. Der 53-jährige verstrickte sich in Widersprüche und gab letztlich zu, die Tiere auf zwei Bauernbetriebe nach Südtirol gebracht zu haben. Dies deshalb, um sie nicht schlachten zu müssen. Die Schlachtung war von der Behörde angeordnet worden, teilte die Polizei mit. 

Für den Italiener hat der Vorfall rechtliche Konsequenzen. Er wird wegen der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt. Die Passeirer Gebirgsziege ist eine stämmige, kräftige Ziege in allen Farbschlägen. In Österreich gilt die Ziegenart als stark gefährdet.

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