Luzern: Hund reisst erneut Schaf

Zwei Tage nachdem ein Hund in Buochs NW zwei Schafe tödlich verletzt hatte, biss er in Luzern am Donnerstag erneut ein Schaf. Das Veterinäramt der Urkantone ordnete für das Tier Leinenzwang an. Zudem prüft es weitere Massnahmen. Die Hundehalterin wird angezeigt.

Zwei Tage nachdem ein Hund in Buochs NW zwei Schafe tödlich verletzt hatte, biss er in Luzern am Donnerstag erneut ein Schaf. Das Veterinäramt der Urkantone ordnete für das Tier Leinenzwang an. Zudem prüft es weitere Massnahmen. Die Hundehalterin wird angezeigt.

Der Hund griff am Donnerstagmittag im Luzerner Ortsteil Littau erneut ein Schaf an. Dieses wurde durch einen Biss verletzt, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Freitag mitteilte. 

Nach einem Gespräch mit dem Schafhalter meldete sich die Hundehalterin aus Nidwalden bei der Polizei. Diese suchte nach dem Vorfall in Buochs seit Dienstag nach der Frau. Die Hundehalterin wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Sie muss mit einer Busse rechnen. Daneben muss sie die Kosten, die der Fall beim Verterinäramt verursacht, tragen. 

Als Sofortmassnahme ordnete das Verterinäramt der Urkantone am Donnerstag einen Leinenzwang für das Tier an. Dieses befindet sich weiter in der Obhut der Hundehalterin. Am Freitag soll eine Tierärztin den Hund untersuchen. 

Danach entscheidet das Verterinäramt über weitere Massnahmen. Diese könnten von einem Erziehungskurs, über einen Maulkorb bis im Extremfall hin zur Einschläferung reichen, wie Josef Risi, Kantonstierarzt der Urkantone, auf Anfrage sagte. Gemäss Risi handelt es sich bei dem Hund um einen Rhodesian-Ridgeback-Mischling.

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