
Bis zum 30. November 2025 wurden 192’382 Schafe geschlachtet – 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
Pixabay
Der Schafbestand scheint laut der Tierstatistik der Identitas AG 2025 um rund 20’000 Tiere tiefer zu liegen als im Vorjahr. Die Schwankungen könnten auch damit zusammenhängen, dass Schafe und Ziegen erst seit 2024 meldepflichtig in der Tierverkehrsdatenbank sind, wie Mamoun Bencheikh vom Bundesamt für Statistik erklärt.
Grundsätzlich unterliegt der Schafbestand starken saisonalen Veränderungen: Im April 2025 waren 476’085 Schafe gemeldet, bis Oktober sank die Zahl auf 402’284 Tiere. Ursachen sind das Ablammen im Frühjahr, die Alpung im Sommer sowie die verstärkten Schlachtungen im Herbst. Zusätzlich beschleunigt die Blauzungenkrankheit den Bestandsrückgang.
Weniger Schlachtungen bei Schafen und Ziegen
Bis zum 30. November 2025 wurden 192’382 Schafe geschlachtet – 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein ähnlicher Rückgang zeigt sich bei den Ziegen: Mit bisher 35’828 geschlachteten Tieren wurden rund 2’500 Ziegen weniger verarbeitet als 2024.
Der Höhepunkt der Ziegenschlachtungen lag im März, was auf die saisonale Nachfrage nach Ostergitzi zurückzuführen ist.
Stabile Milch- und Käseproduktion
Ein Teil der Schafe und Ziegen wird zur Milchproduktion gehalten. Für 2025 lassen sich dazu noch keine gesicherten Aussagen machen.
In den Jahren 2022 bis 2024 blieb die verarbeitete Milchmenge von Schaf- und Ziegenmilch mit rund 11,65 Millionen Kilogramm jedoch weitgehend stabil. Im Jahr 2024 wurden daraus 366’085 Kilogramm Schafkäse und 1’196’595 Kilogramm Ziegenkäse hergestellt.
Ich lese stets von Überproduktion und sinkenden Milchpreisen ! Warum nicht EHRLICH kommentieren ?