An einem runden Tisch auf Einladung der Branchenorganisation Schafe Schweiz diskutierten die Vertreter der Zucht- und Halterorganisationen über die Tierverkehrsdatenbank (TVD).
Unbefriedigend sei das System bei der Meldung von Gruppen mit mehr als 150 Tieren. Auf den Begleitdokumenten würden nur wenige Tiere Platz finden. Bei Schäden durch die Nachmarkierung von Altschafen will sich die Branche für die betroffenen Halter beim Bund einsetzen.
Martin Keller von Schafe Schweiz informierte über die Bestrebungen, eine App zu entwickeln, um das Meldewesen für die TVD für Schafe und Ziegen zu vereinfachen. Zu reden gaben auch die Grossraubtiere, und die Schäfer finden, ihre Leistungen zugunsten der Allgemeinheit würden zu wenig wertgeschätzt.
Ebenfalls seien Schafherden bei der Pflege der Hochalpen und dem Kampf gegen Verbuschung und Vergandung "an vorderster Front mit dabei". Die verschiedenen Berechnungsarten der Stösse für die Sömmerungsbeiträge drohen dieses fein austarierte Gleichgewicht zu stören, warnt Schafe Schweiz.