
Die Umstellung auf die muttergebundene Schafmilchproduktion brachte verschiedene Anpassungen im Betriebsablauf mit sich – von der Organisation der Milchgewinnung bis hin zum Weidemanagement.
Christian Zufferey
Sabrina Otto und Bruno Zähner bewirtschaften den Betrieb Biolandbau Guggenbüel im Kanton Zürich mit rund 250 Milchschafen. Seit 2020 setzen sie konsequent auf die muttergebundene Aufzucht ihrer Lämmer.
Diese bleiben in den ersten Lebenswochen bei ihren Müttern, was sowohl das Tierwohl als auch das natürliche Verhalten fördert. Parallel dazu haben Otto und Zähner die Direktvermarktung von Fleisch aus Weidemast aufgebaut und damit einen zusätzlichen Betriebszweig geschaffen.
Anpassungen auf dem Hof
Die Umstellung auf dieses System brachte verschiedene Anpassungen im Betriebsablauf mit sich – von der Organisation der Milchgewinnung bis hin zum Weidemanagement. Im Video zeigen die beiden praxisnah, wie die muttergebundene Lämmeraufzucht auf ihrem Betrieb konkret umgesetzt wird.
Sie teilen offen ihre Erfahrungen, sprechen über Herausforderungen und erläutern die Vorteile, die sie heute darin sehen.
Ihr Fazit: Das System hat sich für ihren Betrieb bewährt – sowohl wirtschaftlich als auch im Hinblick auf Tierwohl und Arbeitszufriedenheit. Gerne geben sie ihr Wissen an interessierte Berufskolleg*innen weiter und leisten damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Produktionsformen.