Die österreichische Bauer-Gruppe errichtete in Feuerland, Chile, die «südlichste Beregnungsanlage der Welt». Installiert wurde die Pivot-Beregnungsanlage (eine Kreisberegnungsanlage) auf einer Farm in einer unwirtlichen Gegend, die von starkem Wind geprägt ist.
Die Landwirtschaft und vor allem die Schafbauern vor Ort sollen von der Bewässerung profitieren. Das Zentral-Pivot ist 400 m lang, hat sieben Fahrtürme und beregnet 50 Hektaren. Die Anlage benötigt 40 PS für die Pumpe und zusätzliche 5,25 PS, um die 7 Fahrtürme des Pivots zu bewegen. Gespeist wird die Anlage mit Wasser aus dem Fluss Said, das durch einen 7 km langen Kanal, den die Farmer errichtet haben, auf das Grundstück geleitet wird.
Die Anlage ist konstant und kontinuierlich im Einsatz. Sie hält sowohl den „normalen“ Windstärken von 50 bis 60 km/h als auch den Spitzen-Windgeschwindigkeiten von bis zu 184 km/h stand. Das Vorhaben, Weiden und Gras zu bewässern, stelle "ein enormes Potenzial für die Landwirtschaft dar", hält Bauer fest. Die starken und wechselhaften Winde auf Feuerland haben besondere Anforderungen an die Technik gestellt.