
Ein Wolfsrudel besteht meistens aus Mutter, Vater und den Kindern. Die Eltern, Rüde und Fähe, leben in einer monogamen Partnerschaft und bleiben ein Leben lang zusammen.
Pixabay
Der Angriff des Wolfsrudels erfolgte in der Nacht auf den 15. April. Ein Rudel von sechs Wölfen drang in die umzäunte Weide in Dorfnähe ein, auf der sich 83 Schafe des Schafhaltungsbetriebs «La filiera della lana» befanden, schreibt Südtirol News.
Existenz bedroht
Das Rudel übersprang den Zaun der Schafsweide. Lediglich 16 Lämmer, sieben Mutterschafe und zwei Widder überlebten den Angriff. 59 Schafe wurden durch einen Biss in die Kehle von den Wölfen getötet. Anschliessend frass ein Bär eines der toten Schafe.
Lorenza und Sandro Malesardi verloren innert weniger Minuten einen grossen Teil ihrer Herde und ihrer Existenz. Vor zehn Jahren gaben die beiden ihre Berufe als Informatiker und Musiklehrerin auf, um in Comano Terme, das liegt bei Trient, ein Unternehmen zur Wollgewinnung aufzubauen. Sie wollten die gesamte Wollverarbeitungskette bis zur Herstellung von Garn anbieten. «Ich fürchte, ich muss alles schliessen», sagte Sandro Malesardi zu Südtirol News.
Kein Strom
Der Zaun, der die Schafe vor den Raubtieren schützen sollte, stand jedoch nicht unter Strom. Die Weide war mit von der Autonomen Provinz Trient finanzierten Schutzvorrichtungen ausgestattet. Diese bestanden aus einem festen Zaun mit Holzpfosten auf einer Länge von rund 1000 Metern, der mit einem Elektrozaungerät versehen war, teilte die Landesverwaltung mit.
Malesardi weist darauf hin, dass sie ihre Schafe in vier weitläufigen Weiden mit jeweils 2,5 Hektaren halten. Je länger ein Zaun, desto schwieriger sei es, eine konstante Stromzufuhr zu gewährleisten. Ihre Zäune seien 1,5 Meter hoch, höhere Zäune seien nicht erlaubt. Wölfe würden aber bis zu 2 Meter hohe Zäune überspringen, sagte er zu Südtirol News. Ihre Schafe würden helfen, die Verbuschung zu unterbinden. «Würden sie hingegen im Stall oder in kleinen, geschützten Räumen gehalten, wäre das Projekt zur Pflege des aufgegebenen Gebiets sinnlos», führte Sandro Malesardi gegenüber dem Onlineportal aus.
«Overkilling»
Gemäss Wildtierexperten wird dieses Verhalten der Wölfe als «Overkilling» bezeichnet. Es handle sich um eine instinktive Reaktion auf eine günstige Jagdgelegenheit. Die Schafe haben aufgrund der Domestizierung einen Grossteil ihres Verhaltens zur Abwehr von Raubtieren verloren, sagte Ivana Sandri, Verhaltensforscherin bei der Tierschutzorganisation Enpa, zum Onlineportal.
Die Schafe würden sich nicht rechtzeitig zurückziehen, es entstehe eine kollektive Unruhe mit chaotischen Fluchtversuchen. «Unter diesen Umständen verfällt das Rudel in eine Art opportunistischen Modus: Angesichts zahlreicher leicht zugänglicher Beutetiere, die nicht fliehen können, wird der Jagdinstinkt immer wieder ausgelöst», erklärte die Verhaltensforscherin.
Laut Bundesamt für Landwirtschaft sterben jedes Jahr zehntausende Schafe wegen Krankheit, Unfall und Wetter. Viele Bauern halten Schafe, weil diese nicht gemolken werden. Damit sind diese selbständig den ganzen Tag. Die Wolle wird grösstenteils verbrannt.
Meine Frage; Wieso hält jemand Schafe?
Eine bodenlose Frechheit, deine Unterstellungen!!!!!
Lerne erstmal fehlerfrei zu schreiben!!!!
Solch Grüne hat es langsam genug auf der Welt und von solchen unwissenden "Tierschützern"
müssen wir Bauern uns diktieren lassen!!!!
Es "fehlte" an Strom ?! Ja, genau, ein riesengrosser FEHLER !! Solchen Tierhaltern sollten die Bewilligungen entzogen werden. Anstatt noch Halterbeiträge vom Steuerzahler auszuschütten !
haben wollten sollen jetzt die Suppe auslöffeln!
Und warum schreibt ihr nie über die vielen Tiere (Tausende !), welche jedes Jahr einen "natürlichen" ? Tod sterben ?!
Zudem ist ein Elektrozaun ohne Strom bloss eine reine Provokation !!
OMG Peter viel bla bla wir Bauern nehmen es selber in die Hand.Wad du Direktzahlungempfer von dir lässt ist mehr als lächerlich ebenso dein Vergiften die Viecher.
Für eure Überproduktionen soll auch stets der Steuerzahler die Zeche bezahlen. Schützt endlich eure Tiere, wie man es seit Jahrhunderten immer getan hat. Und haltet Haltebedingungen ein !!
Legt euch Hirtenhunde zu,so wie es früher gängig war.Ein kaukasischer Hirtenhund oder Kangal nimmt es auch mit mehreren wölfen und sogar bären auf.
Der Grund warum keine Hirtenhunde mehr eingesetzt werden liegt ganz einfach daran,das es schwierig wird zu erklären,wenn man seine Tiere selbst erledigt hatt es auf den Wolf zu schieben. Ich hoffe das mit dem Gift ist ein Scherz,sonst müsst ihr mit Konsequenzen rechnen.