16'000 Schweine gekeult

Grosse Probleme mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat auch Russland. Dort kam es Anfang September zu einem ASP-Ausbruch in einer Anlage des Grossproduzenten Rusagro in der Region Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine.

Grosse Probleme mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat auch Russland. Dort kam es Anfang September zu einem ASP-Ausbruch in einer Anlage des Grossproduzenten Rusagro in der Region Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine.

Rund 16'000 Schweine mussten deshalb gekeult werden. Der betroffene Betrieb ist einer von 24 Produktionsanlagen der Rusagro-Gruppe im Oblast Belgorod, in denen zusammen rund 85'000 t Schweinefleisch im Jahr erzeugt werden.

Die Region war bisher nicht von der ASP betroffen und gilt als Schweinehochburg Russlands, wo gut 20% der kommerziell erzeugten Schweine gehalten werden. Der Sprecher der Miratorg-Holding, dem grössten Schweineproduzenten Russlands, befürchtet nun, dass die Schweinefleischexporte durch Einfuhrrestriktionen der Importländer erheblichen Schaden nehmen könnten.

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