200 Schweine sterben wegen Ameisensäure

In Billerbeck in der Nähe von Münster (D) sind am vergangenen Freitagmorgen rund 200 Schweine durch aufsteigendes Gas gestorben. Die als Konservierungsmittel gedachte Ameisensäure gelangte in die Güllegrube.

In Billerbeck in der Nähe von Münster (D) sind am vergangenen Freitagmorgen rund 200 Schweine durch aufsteigendes Gas gestorben. Die als Konservierungsmittel gedachte Ameisensäure gelangte in die Güllegrube.

Entdeckt wurde der Vorfall durch den Junior-Landwirt des Hofes, wie die „Allgemeine Zeitung“ berichtet. Dieser alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Spezialeinsatzkräfte haben vor Ort Messungen vorgenommen, um die Konzentration des Gases zu bestimmen. Der Gülle wurde mit der Zugabe von Mitteln neutralisiert. Anschliessend wurde das Gemisch entsorgt.

Die Ameisensäure wurde auf dem Hof in ganz geringer Dosierung für die Konservierung des Futters eingesetzt. Die in einem Behälter gelagerte konzentrierte Säure (80%) wurde am Freitagmorgen durch eine defekte Pumpe abgesaugt. Sie gelangte durch den Vorraum des Stalles und einen Schacht in die Güllegrube, die unter dem Schweinestall liegt. In der Folge entstand ein giftiges Gasgemisch, das die Schweine verenden liess.

Bevor die toten Schweine aus dem Stall entfernt werden konnten, musste dieser gründlich durchgelüftet werden. Der junge Landwirt wurde vorsorglich zur Kontrolle ins Spital überführt, weil er sich für kurze Zeit im Stall aufgehalten hatte.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Bleibt Ihr der Milchproduktion treu?

100 % Ja, produziere weiterhin
0 % Nein, werde aussteigen
0 % Noch nicht, werde aber einsteigen
0 % Ja, kann nicht anders
0 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 3

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?