27'500 Euro für ein Wagyu-Rind

An der ersten European Wagyu Gala in Deutschland wurden 26 weibliche Tiere und fünf Stiere versteigert. Als Auktionator amtete Andreas Aebi. Mit Video

An der ersten European Wagyu Gala in Deutschland wurden 26 weibliche Tiere und fünf Stiere versteigert. Als Auktionator amtete Andreas Aebi. Mit Video

Die 26 weiblichen Tiere lösten einen Durchschnittspreis von 14'238 Euro, die fünf Stiere galten im Schnitt 4'920 Euro. Weiter wurden Embryonen versteigert, darunter ein Paket aus der bekannten Zuchtkuh Misako aus Wisconsin (USA), der besten Wagyu-Zuchtkuh bezüglich Marmorierung ausserhalb Japans.

Eine Tochter von Misako löste an der Gala denn auch den stolzen Preis von 21'000 Euro. Noch mehr bezahlte ein Käufer aus Litauen: 27'500 Euro legte er für die Hero-Tochter Ms Dai Da La, eine Enkelin von Misako, auf den Tisch.

Die heutige Population reinrassiger Wagyus ausserhalb Japans entstand aus Tieren, die in den 1990er-Jahren nach USA exportiert wurden. Von dort gelangten dann Zuchttiere und Embryonen auch nach Kanada, Australien und später auch in europäische Länder. In Deutschland wurden 2006 die ersten reinrassigen Tiere geboren und der Wagyu-Verband Deutschland 2008 gegründet.

Die meisten Wagyus sind schwarz, es gibt aber auch rote Wagyus, die andere Abstammungen haben als die schwarzen und mehr auf Wachstum gezüchtet sind. Das Fleisch dieser Rasse gilt als eines der besten der Welt. Es zeichnet sich durch Zartheit, Saftigkeit, ein besonderes Aroma und die extreme Marmorierung aus.

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