
Impression aus dem Projekt SchweinErleben: Eine Muttersau mit ihren Ferkeln in einem Waldstück auf dem Panoramahof in Meggen, Kanton Luzern.
FiBL, Franziska Hämmerli
Im Rahmen des Projekts «SchweinErleben» der Albert Koechlin Stiftung konnten Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse hautnah erfahren, wie Schweine in einem naturnahen Umfeld leben.
Während eines halbtägigen Besuchs im Freigehege auf dem Panoramahof erhielten die Klassen fachkundige Anleitung und Beobachtungsmöglichkeiten, heisst es auf der Projektseite. Dabei ging es unter anderem um die Fortpflanzung, das Sozialverhalten und das Leben der Schweine in Wald und Weide.
Einbindung in Lehrplan und Unterricht
Das Projekt wurde in die Lehrpläne integriert und unterstützte die im Lehrplan 21 verankerten Lernziele. Ergänzend erhielten Lehrpersonen didaktisches Material zur Vor- und Nachbereitung der Exkursionen, darunter Unterrichtsdossiers, Arbeitsblätter und Informationsbroschüren.
Die Teilnahme war für die Schulklassen kostenlos, inklusive Betreuung vor Ort und Rückerstattung der Reisekosten durch die Stiftung.
Stärkung des Tierwissens bei Kindern
Mit «SchweinErleben» wollte die Stiftung dazu beitragen, den Bezug zur Herkunft von Fleisch sowie das Verständnis für das Verhalten und die Bedürfnisse von Schweinen zu stärken. Insgesamt nutzten 80 Schulklassen dieses Bildungsangebot, das spielerisch Wissen vermittelt und gleichzeitig zum Nachdenken über Tierhaltung anregt, heisst es auf der Homepage.
Obwohl das Projekt im Schuljahr 24/25 das letzte Mal angeboten wurde und das Gehege im Dezember 2025 zurück gebaut werden sei, steht das Unterrichtsmaterial weiterhin zur Verfügung, um Lehrpersonen auch nach Abschluss der Exkursionen pädagogisch zu unterstützen.