ASP: Risiko für Schweiz weiter hoch

Im Juni 2020 ereigneten sich die meisten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Europa in Ungarn und Polen. Dies schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im neuen «Radar-Bulletin».

Im Juni 2020 ereigneten sich die meisten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Europa in Ungarn und Polen. Dies schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im neuen «Radar-Bulletin».

Auch unweit der deutsch-polnischen Grenze wurden ASP-positive Wildschweine nachgewiesen, jedoch nicht näher an der deutsch-polnischen Grenze als frühere Funde. 

Vergleicht man die Anzahl Fälle bei Wildschweinen in Europa im Zeitraum April bis Juni, wurden in diesen Monaten im Jahr 2020 mehr als zweimal so viele Fälle gemeldet als  2019. Für die Schweiz bleibt das Risiko einer Einschleppung der ASP laut dem BLV unverändert hoch. Es wird vom Mitbringen von Schweinefleisch aus betroffenen Gebieten abgeraten. Schweinehalter sollten alle Biosicherheitsmassnahmen einhalten und bei unklaren Symptomen bei Schweinen den Tierarzt beiziehen. 

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