Die Dürre in den USA trieb die Sojapreise massiv in die Höhe. Dies führt dazu, dass sich proteinhaltiges Futter deutlich verteuert. Am stärksten davon betroffen sind vor allem die Geflügel- und Schweinehalter.
Ulrico Feiknecht, Präsident der Suisseporcs, forderte vom Bundesamt für Landwirtschaft, dass der Bund einen Teil der Zolleinnahmen für Futtermittel zur Verbilligung von Sojaschrot einsetzen solle.Am Mittwoch trafen sich Vertreter des BLW, der Suisseporcs, des Bauernverbandes und der Futtermittelfabrikanten. Gemäss Jürg Jordi, Pressesprecher des BLW, sei eine solche Verbilligung nicht möglich.
Auch für Marktentlastungsmassnahmen für den Schweinemarkt seien keine gesetzlichen Massnahmen vorgesehen. Die strukturellen Probleme müsse die Branche selber lösen.