Bulgarien: 24'000 Schweine getötet

In Bulgarien wurde die Keulung von 24'000 Schweinen angeordnet. Die Behörden wollen mit dieser Massnahme die Afrikanische Schweinepest unter Kontrolle halten.

In Bulgarien wurde die Keulung von 24'000 Schweinen angeordnet. Die Behörden wollen mit dieser Massnahme die Afrikanische Schweinepest unter Kontrolle halten.

Wie agrarheute.com unter Berufung von PigProgress berichtet, wurde auf drei Betrieben die Schweinepest nachgewiesen. 

Entdeckt wurde der Ausbruch am 3. Januar auf dem grössten der drei betroffenen Betriebe wurde am 3. Januar 2020 in der Nähe der Stadt Nikola Kozlevo im Norden der Provinz Schumen entdeckt. Auf dem Betrieb in der Nähe der Stadt Nikola Kozlevo waren 24’000 Schweine untergebracht, 64 Tiere sind an der Schweinepest verendet. Der übrigen Schweine wurden gekeult.

Am 30. Dezember 2019 wurde auf zwei kleineren Betrieben das Virus nachgewiesen. Diese Höfe liegen rund 80 km südlich des Grossbetriebes. Auf den beiden Betrieben wurden 175 Schweine gehalten, 3 Tiere starben an Schweinepest. Alle Schweine wurden in der Folge gekeult.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die vor einiger Zeit von Afrika nach Europa eingeschleppt wurde. Es gibt keine Impfstoffe gegen die Infektion. Für den Menschen sind die Viren ungefährlich, für Wild- und Hausschweine aber meist tödlich. Die Schweiz blieb bisher von der Seuche verschont. Um eine Einschleppung zu vermeiden, läuft ein Früherkennungsprogramm.

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