D: Schweinerasse vom Aussterben bedroht

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) will die am meisten gefährdete deutsche Schweinerasse „Leicoma“ vorm Aussterben zu bewahren. Zu diesem Zweck wirbt das Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt in der BLE um Unterstützer für ein entsprechendes Zuchtprogramm.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) will die am meisten gefährdete deutsche Schweinerasse „Leicoma“ vorm Aussterben zu bewahren. Zu diesem Zweck wirbt das Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt in der BLE um Unterstützer für ein entsprechendes Zuchtprogramm.

Eigenen Angaben zufolge sucht die BLE Züchter, Schweinehalter sowie Verarbeiter und Vermarkter, die sich einer jüngst gebildeten Interessengemeinschaft anzuschliessen. Seit kurzem würden in Sachsen-Anhalt und Nordrhein- Westfalen zudem Förderungen für das Leicoma-Schwein angeboten. Herausragendes Merkmal der Rasse ist der Bundesanstalt zufolge dessen hohe Fleischqualität, die ideale Voraussetzungen für die Produktion von Qualitätsschweinefleisch im Hochpreissegment biete.

Trotz dieses Herausstellungsmerkmals hätten viele der ursprünglich in Mitteldeutschland angesiedelten Zuchtbetriebe in den neunziger Jahren ihre Tätigkeit aufgrund der ökonomischen Rahmenbedingungen aufgegeben. Heute seien die letzten der Leicoma- Zuchttiere noch auf einem Betrieb in Kleinleitzkau zu finden.

Leicoma-Schweine wurden ursprünglich in der DDR gezüchtet. Der Name leitet sich aus den ehemaligen drei DDR-Bezirken Leipzig, Cottbus und Magdeburg ab, in denen die wichtigsten Zuchtbetriebe lagen. Interessierte werden gebeten, sich an die BLE zu wenden.

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