DK: Krim-Krise und Schweinepest belasten Markt

Die Krim-Krise und die Afrikanische Schweinepest (ASP) entwickeln sich zunehmend zu einer spürbaren Belastung für den exportlastigen dänischen Schweinesektor.

AgE |

Die Krim-Krise und die Afrikanische Schweinepest (ASP) entwickeln sich zunehmend zu einer spürbaren Belastung für den exportlastigen dänischen Schweinesektor.

Wie die Tageszeitung Jyllands Posten vergangene Woche berichtete, sorgt allein das russische Einfuhrverbot für Schweinefleisch aus der Europäischen Union nach Berechnungen des Dachverbandes der dänischen Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) in der Branche für einen Wochenverlust von rund 40 Mio. DKR (6,55 Mio. Fr.). Dieser ergebe sich allein aus dem Preiseinbruch am Schlachtschweinemarkt.

Darüber hinaus hat laut Jyllands Posten auch der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erste wirtschaftliche Konsequenzen nach sich gezogen: Den Angaben der Tageszeitung zufolge wurde wegen der Krise kürzlich den 125 Mitarbeitern der Danish Meat Company gekündigt. Die Firma hatte bis dahin in Vendsyssel rund 20'000 Schweine pro Monat geschlachtet und rund 90% des Volumens nach Russland exportiert. Mit Beginn des Importstopps hatte die Firma die Produktion bereits deutlich gedrosselt, laut Jyllands Posten aber weiterhin auf ein schnelles Ende des Embargos gesetzt.

Da die politischen Beziehungen zwischen der EU und Russland inzwischen auf einem Tiefpunkt angelangt seien, habe man diese Hoffnungen aber nun begraben und personelle Konsequenzen gezogen, hiess es in der Zeitung.

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