EU-Schweinemarkt: Preise stabiler

Die Situation am EU-Schweinemarkt ist weitgehend unverändert zur Vorwoche. Während die Asien-Exporteure in mehreren EU-Ländern auf Volllast arbeiten, zeigt sich in der Schweinepest-Krise Deutschlands keine Entspannung.

Die Situation am EU-Schweinemarkt ist weitgehend unverändert zur Vorwoche. Während die Asien-Exporteure in mehreren EU-Ländern auf Volllast arbeiten, zeigt sich in der Schweinepest-Krise Deutschlands keine Entspannung.

Zwar ist in Deutschland der Fleischmarkt wegen fehlender Arbeitskräfte in der Zerlegung keineswegs überfüllt, allerdings stauen sich in den Stallungen zunehmend schlachtreife Schweine und Ferkel.

Entsprechend unterschiedlich ist die Preislage in diesen Sparten. Am Fleischmarkt ist zwar das fünfte Viertel mangels China-Export ziemlich wertlos geworden, Edelteile (ausgenommen Bauch mangels Korea-Export) können sich aber gut behaupten. Am Lebendmarkt geht es meist nicht primär um den Preis, sondern darum, überhaupt vermarkten zu können.

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hat ihren Basispreis für Schlachtschweine erneut unverändert fortgeschrieben. Die stabile Notierung ist einem strategischen Stemmen gegen weitere Preisverluste in der ganzen Kette geschuldet und entspricht weniger den aktuellen Angebots- und Nachfrageverhältnissen am Schlachtschweinemarkt. 

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