Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) stellt sich gegen die Schlachtung auf der Weide und hat bei der Zürcher Kantonstierärztin einen Widerruf der Bewilligung verlangt.
Der SFF habe bei der Zürcher Kantonstierärztin interveniert und gestützt auf eine lange Liste von Argumenten einen Widerruf der probeweise erteilten Bewilligung zur Weideschlachtung verlangt, schreibt der Branchen- und Berufsverband in seiner Zeitung "Fleisch und Feinkost".
Hygiene nicht sichergestellt
Der Verband stellt sich auf den Standpunkt, dass die Hygiene auf der Weide und beim anschliessenden Transport nicht in gleichem Masse wie im Schlachthof sichergestellt werden könne.
Ebenfalls kritisiert wird unter anderem, dass der Landwirt von der Betäubung mittels Kugelschuss bis zur Entblutung des Rinds 90 Sekunden Zeit eingeräumt bekommen hat, während beim Bolzenschuss im Schlachthof nur 60 Sekunden erlaubt sind.