
Die Studie auf dem Biobetrieb Schwand bestand darin, Gemüse- und Obstrüstabfälle in die Fütterung von Mastschweinen zu integrieren, um alternative Fütterungsstrategien für Schweine zu erforschen.
Fibl
Die Entwicklung von nachhaltigen Ernährungssystemen steht vor einer wichtigen Herausforderung: der Flächenkonkurrenz zwischen der Produktion von Tierfutter und Lebensmitteln. Darüber hinaus landet schätzungsweise ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel im Abfall oder wird anderweitig verwertet.
Angesichts dieser Herausforderungen ist der landwirtschaftliche Sektor laut dem Forschungsinstitut für bilogisches Landwirschaft (Fibl) bestrebt, innovative Lösungen zu entwickeln, die Lebensmittelverschwendung verringern, die Landnutzung und die Tierproduktion optimieren und gleichzeitig artgerechtes Futter bereitstellen.
Fütterungsversuch mit Gemüse- und Obstabfällen für Schweine
Die Schweineernährung stütze sich stark auf Konzentratfutter, das zu einem wesentlichen Teil auf Ackerflächen produziert werde. Dieses Futter erfülle jedoch die gesundheitlichen und verhaltensbezogenen Bedürfnisse der Schweine nicht optimal. Daher startete das Fibl 2023 gemeinsam mit TerraViva und Bio Suisse das Projekt «Gemüseschwein».
Die Studie wurde auf dem Biobetrieb Schwand durchgeführt und bestand darin, Gemüse- und Obstrüstabfälle in die Fütterung von Mastschweinen zu integrieren, um alternative Fütterungsstrategien für Schweine zu erforschen.
Praktisch umfasste der Versuch 48 Schweine über zwei Mastumtriebe hinweg, wobei Unterschiede in Leistung, Gesundheit und Verhalten zwischen den Tieren, die nur mit Konzentratfutter gefüttert wurden, und denen, die eine Mischung aus Konzentratfutter und Rüstabfällen erhielten, bewertet wurden.
Auswirkung einer mit Rüstabfällen angereicherten Ration auf Leistung und Wohlergehen
Die Ergebnisse zeigen, dass die Gemüse- und Obstabfälle nur in geringem Masse zur Energie- und Nährstoffversorgung der Schweine beitrugen. Die Schweine in diesen Gruppen wiesen aufgrund der eingeschränkten Kraftfuttergabe geringere durchschnittliche tägliche Gewichtszunahmen und ein geringeres Schlachtgewicht auf.
Die Untersuchung des Schulterfetts ergab einen höheren Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFAs) in den mit Gemüse gefütterten Gruppen, was laut den Forschenden wahrscheinlich auf einen geringeren absoluten Fettgehalt in diesen Schlachtkörpern zurückzuführen ist.
Mehr Spielverhalten und weniger Durchfall
Umgekehrt zeigten die während des Versuchs durchgeführten Bewertungen des Gesundheitszustands und die Verhaltensbeobachtungen einen positiven Effekt der Fütterung von Gemüse- und Obstabfällen. Tiere, die mit solchen Futterrationen gefüttert wurden, zeigten tatsächlich mehr Spielverhalten und hatten weniger häufig Durchfall.
«Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die in dieser Studie getestete Fütterungsalternative mit gesundheitlichen Vorteilen und einem verbesserten Tierwohl für Mastschweine verbunden ist», schreiben die Forschenden abschliessend.
Fazit
- Gemüse- und Obstrüstabfälle sind ein vielversprechender Ansatz, um mehr Nachhaltigkeit und ein erhöhtes Tierwohl in der Schweinefütterung zu verbinden.
- Positive Effekte auf Gesundheit und Verhalten zeigen Potenzial für ein erhöhtes Tierwohl bei leicht reduzierter Leistung.
- Trotz des ethischen Mehrwerts einer Diversifizierung der Schweinefütterung ist eine angemessene Bewertung der wirtschaftlichen Rentabilität im Zusammenhang mit der Verwendung von Gemüse- und Obstabfällen erforderlich.
- Zukünftige Forschungsarbeiten können zudem dazu beitragen, Nebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion mit hohem Nährwert und guter Schmackhaftigkeit für Schweine zu identifizieren
Exgüsi,aber unsete Gartenabfälle gebe ich schon lange den Sauen und Hühmer. Nut von unsetem Garten!! Ja,sie streiten sogar um ausgeschossenr Salate oder Brot aufgeweichz. Bei ums wirft man krine Esdensreste fort,es gibt genug Tiete,die es fressen. Das was die da macven,ist studiertes Zeug,wo wir Bauern schon lange wissen. Kostet viel. Wie gelehrzer,desto verkehrter. Immer wieder diese teuren Studien...hört mal auf mit dem Seich,es nervt einfach,uns Landwirte immer blöd darzustellen!