Harte Zeiten für Rinderhalter

Die Rinderproduzenten in Irland gehörten 2016 zusammen mit den Schafhaltern zu den einkommensschwächsten landwirtschaftlichen Betrieben und hätten ohne Direktzahlungen keinerlei Gewinn eingefahren. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Auswertung von Betriebsergebnissen durch das irische Agrarforschungsinstitut Teagasc. 1'826

Die Rinderproduzenten in Irland gehörten 2016 zusammen mit den Schafhaltern zu den einkommensschwächsten landwirtschaftlichen Betrieben und hätten ohne Direktzahlungen keinerlei Gewinn eingefahren. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Auswertung von Betriebsergebnissen durch das irische Agrarforschungsinstitut Teagasc. 1'826

Demnach lag das durchschnittliche Familieneinkommen aller Farmer, errechnet aus den Verkaufserlösen einschließlich Direktzahlungen abzüglich der direkten und sonstigen Kosten, im vergangenen Jahr bei 26'121Franken, das waren 9 % weniger als 2015.

Nur gut die Hälfte davon, nämlich 14'013.8 Franken, erwirtschafteten die Mutterkuhbetriebe, wobei bei 51 % der Betriebe das Unternehmensergebnis zur Entlohnung der Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital unter 10'856 Franken lag.

Ohne die Direktzahlungen in Höhe von durchschnittlich 15'840 Franken je Betrieb wären 1'826 Franken Verlust aufgelaufen, so dass das Einkommen der Mutterkuhhalter vollständig aus den Subventionen gespeist wurde.

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