Krisenherd Deutschland verunsichert

Speziell im Norden von Deutschland spitzt sich die Lage für die Schweinehalter beängstigend zu. Mehrere 100'000 schlachtreife Schweine stauen sich bereits in den Stallungen, da die Schlachtkapazitäten durch behördliche Corona-Restriktionen seit Wochen stark reduziert sind.

Speziell im Norden von Deutschland spitzt sich die Lage für die Schweinehalter beängstigend zu. Mehrere 100'000 schlachtreife Schweine stauen sich bereits in den Stallungen, da die Schlachtkapazitäten durch behördliche Corona-Restriktionen seit Wochen stark reduziert sind.

Produzentenvertreter rufen in ihrer Not die Politik auf, Arbeitszeitbegrenzungen zu lockern und auch Samstags- und Sonntagsschlachtungen zuzulassen. Ob für diesen Fall Arbeitskräfte zur Verfügung stünden, bleibt zudem offen.

Während am Lebendmarkt verschiedene Hauspreise gehand elt werden, bleibt die offizielle Notierung abermals stabil, da der Fleischmarkt halbwegs ausgeglichen funktioniert. Trotzdem sind Meldungen aus anderen EU-Ländern unüberhörbar, wonach deutsche Dumpingangebote entsprechende Konkurrenz machen.

Neben den zugelassenen EU-Exporteuren nach China sind aktuell die Amerikaner - seit Juli ist der US-Preis um mehr als 100% gestiegen - die Hauptprofiteure der aufgrund der Schweinepest erfolgten Asien-Exportsperre Deutschlands. 

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