Mehr Effizienz und Qualität in der Schweineproduktion

In den letzten 20 Jahren ist der Futterverbrauch pro Mastschwein um bis zu 12 Kilogramm gesunken. Gleichzeitig stieg der Anteil der künstlichen Besamung von 63 auf 92 Prozent. Diese und weitere Entwicklungen werden im neu publizierten Zucht- und Sperma-Radar der Suisag praxisnah und faktenbasiert dargestellt.

pd/ome |

Laut Suisag ist die Futtereffizienz ein zentraler Hebel der heutigen Schweineproduktion. Der «ZuchtRADAR» zeige, dass sich die Verwertung bei den Schweizer Vaterlinien PREMO®, SWISS Duroc und SWISS Piétrain kontinuierlich verbessert hat. Hochgerechnet auf rund 2,5 Millionen Schlachtschweine jährlich bedeutet der Zuchtfortschritt eine Einsparung von etwa 30'000 Tonnen Futter pro Jahr gegenüber früher.

Diese positive Entwicklung sei das Ergebnis konsequenter züchterischer Arbeit, eines verbesserten Managements und einer klaren Gewichtung von Effizienzmerkmalen. «Gerade vor dem Hintergrund steigender Futterkosten und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit leistet die Schweizer Genetik damit einen wichtigen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Schweineproduktion», teilt die Suisag mit.

Qualität, Sicherheit und Standardisierung

Auch die künstliche Besamung (KB) habe sich stark weiterentwickelt. Mit 92 Prozent ist sie heute Standard in der Schweiz. «Die Suisag liefert jährlich über 480'000 Blister – und dies nach dem europäischen Qualitätsstandard des FBF als einziger KB-Anbieter in der Schweiz», schreibt das Unternehmen.

Dieser Standard definiere strenge Anforderungen an Hygiene, Prozesssicherheit, Rückverfolgbarkeit und externe Kontrollen entlang der gesamten Produktion. Produzentinnen und Produzenten profitieren damit von geprüfter, transparenter und verlässlicher Qualität. Auch die Forschung zur Reduktion bakterieller Belastungen und zur Sicherheit der Besamungsportionen werde aktiv vorangetrieben, teilt Suisag mit.

Der Zucht- und der SpermaRADAR

Der Zucht- und der SpermaRADAR erscheinen seit 2025 und haben den bisherigen Technischen Bericht ersetzt. Beide Publikationen sind auf der Website der Suisag online verfügbar. Ergänzt werden sie künftig durch den GesundheitsRADAR, der in Kürze erscheinen wird und den bisherigen Gesundheitsbericht ablösen wird. Quelle: Suisag

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