Russland: Importverbot für EU-Schweinefleisch verschärft

Russland hat die wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingeführten Importrestriktionen verschärft. Ab nächster Woche dürfen aus Litauen und Polen auch keine Fertigprodukte mit Schweinefleisch mehr eingeführt werden.

Russland hat die wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingeführten Importrestriktionen verschärft. Ab nächster Woche dürfen aus Litauen und Polen auch keine Fertigprodukte mit Schweinefleisch mehr eingeführt werden.

Man sehe sich zur Ausweitung des Einfuhrverbots gezwungen, weil die Position der EU bei Verhandlungen über die Schweinefleischimporte zu wenig konstruktiv und die eingeleiteten Massnahmen zur ASP-Bekämpfung ungenügend seien, teilte der Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Rosselkhoznadzor gemäss aiz.info mit.

Die EU hingegen bezeichnet das seit mehr als zwei Monaten geltende Importverbot für Lebendschweine und Schweinefleisch aus der gesamten EU als unangemessen und will deshalb vor der Welthandelsorganisation WTO klagen.

Russland hatte das Verbot eingeführt, nachdem bei Wildschweinen in Litauen und Polen ASP entdeckt worden war. In Russland selbst verbreitet sich die Schweineseuche seit längerer Zeit.

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