S: Rinderbestand sinkt und sinkt

Schwedens Landwirte verlieren offenbar zunehmend die Lust an der Rinderhaltung. Nach Erhebungen der Landwirtschaftsbehörde Jordbruksverket wurden zum Stichtag 31. Dezember 2019 mit gut 1,4 Millionen Stück rund 2 % weniger Rinder in den schwedischen Ställen gehalten als ein Jahr zuvor.

Schwedens Landwirte verlieren offenbar zunehmend die Lust an der Rinderhaltung. Nach Erhebungen der Landwirtschaftsbehörde Jordbruksverket wurden zum Stichtag 31. Dezember 2019 mit gut 1,4 Millionen Stück rund 2 % weniger Rinder in den schwedischen Ställen gehalten als ein Jahr zuvor.

Insgesamt sei der Rinderbestand damit auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Viehzählung gesunken, bilanzierte die Behörde. Ihr zufolge hat die Zahl der Rinder in dem skandinavischen Land seit dem Jahr 2000 um 13% abgenommen. Die Milchkuhherde wurde im gleichen Zeitraum sogar um fast 30% abgestockt.

Gestiegen sei zwischenzeitlich lediglich der Kälberbestand. Allerdings habe die Zählung auch hier zwischen 2018 und 2019 einen Rückgang um mehr als 3% ergeben. Mit der Abstockung der Rinderherde ging auch der Ausstieg weiterer Landwirte einher. Jordbruksverket zufolge gaben im aktuellen Berichtszeitraum 450 Betriebe die Rinderhaltung auf, was immerhin 2,8% aller Agrarunternehmen mit Rindern im Bestand entsprach.

Noch stärker fiel der Strukturwandel in der Milchviehhaltung aus: Hier warfen laut amtlicher Zahlung binnen eines Jahres sogar 5% aller Unternehmen das Handtuch.

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