Sauenklauen: Hinschauen

Klauenveränderungen und -verletzungen sind laut dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl) insbesondere bei Sauen, aber auch bei Mastschweinen ein weit verbreitetes Problem und mitverantwortlich für erdrückte Ferkel, da sich die Sauen bei Schmerzen nicht mehr so vorsichtig hinlegen. 

Lahme Sauen rauschen zudem häufiger um. Verletzungen entstehen meist an den hinteren äusseren Klauen. Gründe dafür können Rangkämpfe, scharfkantige Böden und zu grosse Spalten sein. Es ist deshalb ratsam, das Umstallen in die Gruppenhaltung bei ausreichend Platz und auf rutschfestem Boden durchzuführen.

Der Zustand der Klauen kann routinemässig in der Abferkelbucht beurteilt werden, wenn sich die Sauen zum Säugen hinlegen. Durch Abtasten können einerseits Veränderungen aufgespürt werden, andererseits merkt man auch, ob die Sau an der Stelle Schmerzen hat. Sind die Klauen zu lang oder bestehen andere Probleme, müssen sie behandelt werden. Dafür kann ein passender Klauenstand und ein Winkelschleifer genutzt werden.

Bei anhaltenden Problemen müssen die Bodenbeschaffenheit, aber auch die Genetik und die Fütterung analysiert werden. Es gilt, bei der Wahl der Eber für die Eigenremontierung als auch bei den Jungsauen auf ein gutes Fundament zu achten. sum

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