Schlachtschweine in der EU immer teurer

An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind die Notierungen für Schlachtschweine Ende September noch einmal gestiegen und haben damit eine neue Rekordhöhe erreicht.

An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind die Notierungen für Schlachtschweine Ende September noch einmal gestiegen und haben damit eine neue Rekordhöhe erreicht.

Die EU-Kommission ermittelte in der Woche zum 30. September 2012 einen Durchschnittspreis von 191,99 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG). Gegenüber der Vorwoche war das ein Plus von 1,21 Euro oder 0,6 %; das Vorjahresniveau wurde um 24,1 % übertroffen.

Überdurchschnittliche Erlöszuwächse von mehr als 2 % gegenüber der Vorwoche konnten die Erzeuger in Bulgarien und Irland verbuchen. In Großbritannien und den Niederlanden stiegen die Preise um jeweils 1,6 %. Auch in Polen setzten sich die festen Tendenzen fort; die Mäster erhielten im Vorwochenvergleich 1,0 % mehr Geld für ihre Schweine. Etwas gemäßigter verlief der Anstieg in den „Schweinehochburgen“ Deutschland und Spanien; dort kletterten die Notierungen um 0,5 % beziehungsweise 0,8 %.

Ähnliche Zuwächse verbuchten Schweinevermarkter in Italien, Österreich und Belgien mit einem Plus zwischen 0,6 % und 0,9 %. Seitwärts entwickelten sich dagegen die Preise in Dänemark und Portugal. Zu den fünf EU-Ländern mit leicht schwächeren Notierungen zählten Lettland, Rumänien, Estland, Tschechien und Litauen, wo die Erzeuger Abschläge zwischen 0,3 % und 0,8 % hinnehmen mussten.

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