Schwanzbeissen auch bei kupierten Tieren ein Problem

Die Wirtschaftlichkeit der Schweinehaltung wird durch das Schwanzbeißen empfindlich beeinträchtigt, und zwar sowohl bei kupierten als auch bei nicht kupierten Tieren. Das ist das Ergebnis von Studien, die Wissenschaftler in der Republik Irland und in Nordirland durchgeführt haben.

AgE |

Die Wirtschaftlichkeit der Schweinehaltung wird durch das Schwanzbeißen empfindlich beeinträchtigt, und zwar sowohl bei kupierten als auch bei nicht kupierten Tieren. Das ist das Ergebnis von Studien, die Wissenschaftler in der Republik Irland und in Nordirland durchgeführt haben.

Demnach schlugen zum einen das Trimmen und das Aussortieren von Schlachtkörpern infolge von entsprechenden Verletzungen und Abszessen im Mittel mit 1,10 Euro/Tier negativ zu Buche. Zum anderen war der Großteil der Schlachtkörper von verletzten Tieren im Mittel etwa 1,2 kg leichter als in der Stichprobe, wobei mitunter sogar Schlachtkörper gewogen wurden, die bis zu 12 kg leichter waren.

Die Forscher bezifferten den durch das Schwanzbeißen entstehenden Verlust bei einem angenommenen Erzeugerpreis von 1,70 Euro/kg Schlachtgewicht unter dem Strich auf 1,69 Euro pro Tier und empfahlen, entsprechend in die Verbesserung des Herdenmanagements zu investieren. Als wichtigsten Auslöser für das Schwanzbeißen identifizierten sie die Langeweile der Tiere durch fehlende Umweltreize im Stall.

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