Schweine-Virus PRRS: Proben aus St. Galler Zuchtbetrieben negativ

Das Schweine-Virus PRRS ist bisher im Kanton St. Gallen nicht nachgewiesen. Die bisher ausgewerteten Proben aus vier Zuchtbetrieben sind alle negativ, wie die St. Galler Staatskanzlei am Donnerstag informierte.

Das Schweine-Virus PRRS ist bisher im Kanton St. Gallen nicht nachgewiesen. Die bisher ausgewerteten Proben aus vier Zuchtbetrieben sind alle negativ, wie die St. Galler Staatskanzlei am Donnerstag informierte.

Die verdächtigen Betriebe werden aber weiter überwacht und sind für den Tierverkehr gesperrt. Die Betriebe stehen unter Verdacht, weil sie entweder verseuchtes Sperma aus einer deutschen Eber-Station eingesetzt oder Ferkel aus Zuchten eingekauft haben, die von der Tierseuche betroffen sind.

Notschlachtung in Appenzell Inerrhoden abgeschlossen

Schlimmer traf es einen Schweinezüchter in Appenzell Innerrhoden: Dessen 1200 Tiere mussten am Mittwoch alle notgeschlachtet werden, weil sich das PRRS-Virus im Betrieb ausgebreitet hatte. Die Tötungsaktion sei abgeschlossen, teilte der kantonale Führungsstab mit.

Innerrhoden wartet auf Resultate

Von weiteren Proben, die am Mittwoch bei Tieren in Innerrhoden genommen wurden, sind die Resultate noch nicht bekannt. Das Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe sei pausenlos an der Arbeit, schreibt der Führungsstab. Zur Zeit bestehe in Innerrhoden kein Handlungsbedarf.

Die Krankheit PRRS (Porcines reproduktives und respiratorisches Syndrom) kann bei Schweinen zu Fruchtbarkeitsstörungen, zur Geburt schwacher Ferkel und zu Atemwegbeschwerden führen. Für Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr. Das Fleisch von geschlachteten Tieren kann konsumiert werden.

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