Schweinebranche stoppt Fondseinzug für Marktentlastung

Die Schweinehaltenden müssen ab heute keinen Beitrag mehr an den Marktentlastungsfonds bezahlen. Die Branche hat entschieden, den Einzug zu stoppen, weil genügend Geld vorhanden ist, um die laufenden Massnahmen weiterzuführen.

mgt/ats |

Die branchenübergreifende Arbeitsgruppe unter der Leitung von des Schweizerischen Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband (Suisseporcs) hat den Entscheid an ihrer Sitzung vom 16. Juli gefällt, heisst es in einer Mitteilung.

Eine Hochrechnung zeige, dass die Mittel im Fonds ausreichen, um die laufenden Massnahmen zur Entlastung des Schweinemarktes zu finanzieren. Deshalb endet der Einzug nach dem 16. Juli.

Beitrag wegen Überproduktion eingeführt

Der Marktentlastungsfonds war im Februar 2026 als Reaktion auf die anhaltende Überproduktion im Schweizer Schweinemarkt eingeführt worden.

Schweinehaltende bezahlten zunächst 20 Rappen pro Kilogramm Schlachtgewicht in den Fonds ein. Anfang Mai wurde der Beitrag auf 10 Rappen reduziert. Nun wird der Einzug ganz eingestellt, teilt Suisseporc mit.

Kommentare (1)

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  • Bauer mit Familie | 17.07.2026
    Also das heisst für uns auch wenn es gleich wieder Anfeindungen geben wird....
    Stall wider füllen und jeden Schwanz decken.
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