Schweinepest: Erste Fälle jenseits der Ausbruchszone 

Erste ASP-Fälle jenseits der Ausbruchszone in SpanienErstmals sind in Spanien Fälle der Afrikanischen Schweinepest ausserhalb des ursprünglichen Ausbruchsgebiets bei Barcelona nachgewiesen worden. Die Behörden in Katalonien reagieren mit zusätzlichen Einschränkungen für Personen- und Viehtransporte.

aiz |

In Spanien sind erstmals zwei Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen ausserhalb des ursprünglichen Ausbruchsgebiets in der Nähe von Barcelona festgestellt worden. Das hat zu zusätzlichen Beschränkungen für den Personen- und Viehtransport geführt, wie die regionalen Behörden in Katalonien laut Reuters mitteilten.

Die neuen Fälle seien in der Nähe der westlich gelegenen Städte El Papiol und Molins de Rei im Grossraum Barcelona entdeckt worden, wo es keine Schweinezuchtbetriebe gebe, berichtet MBI. «Es war zu erwarten, dass irgendwann eines der Wildschweine nach Süden ziehen würde», sagte der Leiter der katalanischen Landwirtschaftsbehörde, Oscar Ordeig, bei einer Pressekonferenz. Da es sich um einen sekundären Ausbruch handle, würden die neuen Massnahmen – darunter Desinfektion, Einsammeln und Entsorgung von Wildschweinkadavern, Suche mit Drohnen und Schätzung der Wildschweinpopulation in dem infizierten Gebiet – nur die beiden Städte betreffen.

Insgesamt seien im Raum Barcelona 155 infizierte Schweine gefunden worden, wobei in den vergangenen Tagen dreizehn neue Fälle entdeckt worden seien, fügte er hinzu.

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