Weniger Schweine in China

Die Schweinehalter in der Volksrepublik China scheinen auf die Phase niedriger Preise zu reagieren und stocken ihre Bestände ab.

Die Schweinehalter in der Volksrepublik China scheinen auf die Phase niedriger Preise zu reagieren und stocken ihre Bestände ab.

Wie das Pekinger Landwirtschaftsministerium am Montag vergangener Woche mitteilte, hat die Zahl der Schweine im Mai gegenüber dem Vormonat um 1,9 % abgenommen. Die Sauenherde schrumpfte um 2,5 %. Ohne absolute Zahlen zu nennen gab das Ministerium zudem bekannt, dass sich die Schweineherde gegenüber Mai 2017 um 2,0 % und die Zahl der Sauen um 3,9 % verringert habe.

29,60 CHF Verlust pro Schwein

Laut früheren Berichten waren die Schweineschlachtungen im ersten Quartal 2018 gegenüber der Vorjahresperiode noch um 1,9 % auf rund 200 Millionen Tiere gestiegen, und die Schweinefleischerzeugung legte um 2,1 % auf 15,4 Mio t zu. Presseberichten zufolge sollen die chinesischen Schweinehalter aufgrund der niedrigen Preise derzeit rund 29,60 Schweizer Franken je Schwein verlieren.

Von Jahresbeginn bis Mitte Mai 2018 sind die Schlachtschweinepreise in der Volksrepublik um rund ein Drittel gesunken. Sie konnten sich zuletzt aber wieder etwas befestigen und lagen Mitte Juni bei 1,71 CHF je Kilogramm Lebendgewicht. Vor zwölf Monaten ließen sich noch 2,06 CHF/kg und Mitte Juni 2016 sogar 3,11 Schweizer Franken erlösen. 

 


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