Antibiotikadatenbank: Mehraufwand befürchtet

Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) begrüsst die geplante Antibiotikadatenbank für die Veterinärmedizin. Sie befürchtet jedoch einen grossen Aufwand für die Praxen.

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Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) begrüsst die geplante Antibiotikadatenbank für die Veterinärmedizin. Sie befürchtet jedoch einen grossen Aufwand für die Praxen.

Ab 2019 soll eine Antibiotikadatenbank Behandlungen in der Tiermedizin genauer erfassen. Die Datenbank biete die Chance, Problembereiche genauer zu definieren und entsprechend Massnahmen zu ergreifen, schreibt die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) in einer Mitteilung.

Die GST befürchtet jedoch einen grossen Zusatzaufwand für die Tierarztpraxen. Sie fordert, den Aufwand für die Erfassung der Daten möglichst gering zu halten und damit die Mehrkosten zu minimieren. Die Tierärzteschaft werde die entstehenden Mehrkosten nicht tragen. Der Nutzen der Datenbank müsse zudem im Verhältnis zum Aufwand sein, heisst es weiter. Die Datenbank mache nur Sinn, wenn sie Aussagen zu Resistenzen ermögliche und wenn die Humanmedizin ein analoges System garantiere.

Die GST verweist darauf, dass im Veterinärbereich die Antibiotikamenge seit 2008 um 40 Prozent reduziert wurde, während sie in der Humanmedizin ansteigt.

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