Bearbeitetes Fleisch kennzeichnen

Die Initiative Tierwohl (ITW) wird zukünftig nicht nur unverarbeitetes Geflügelfleisch von Hähnchen und Puten mit einem Siegel kennzeichnen, sondern ab Oktober 2018 auch bearbeitete Ware.

Die Initiative Tierwohl (ITW) wird zukünftig nicht nur unverarbeitetes Geflügelfleisch von Hähnchen und Puten mit einem Siegel kennzeichnen, sondern ab Oktober 2018 auch bearbeitete Ware.

Die beteiligten Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels und die Geflügelwirtschaft hätten sich bei einem Treffen am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin auf die zusätzliche Kennzeichnung von bearbeitetem Geflügelfrischfleisch, beispielsweise mariniertes oder paniertes Hähnchen- und Putenfleisch, verständigt, teilte die ITW mit.

Zudem sei die Finanzierung der Ausweitung des Programms bis Ende 2020 gesichert. Ermöglicht werde dies mit den Mitteln der Initiative Tierwohl und einem zusätzlichen Engagement der Geflügelwirtschaft.

Damit könnten die der Initiative angeschlossenen Lebensmitteleinzelhändler den Verbrauchern deutschlandweit ein umfangreiches Sortiment an Geflügelfleischartikeln von Betrieben anbieten, die Tierwohlmassnahmen im Rahmen der ITW umsetzten.

Die Erweiterung des Angebots an Tierwohlprodukten macht laut ITW-Geschäftsführer Dr. Alexander Hinrichs klar, dass die Initiative Tierwohl das schaffe, worüber andere nur redeten. „Wir etablieren partnerschaftlich mit den Tierhaltern, dem Lebensmitteleinzelhandel und der Geflügelwirtschaft für den Verbraucher nachvollziehbar mehr Tierwohl auf breiter Ebene“. 

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