
Derzeit betreibt Swiss Vet sechs Tierarztpraxen in der Deutschschweiz.
zvg
Im Juni 2026 wird die Fenaco Genossenschaft neue Mehrheitsaktionärin der Swiss Vets AG. Parallel steigt auch die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter mit einer Minderheitsbeteiligung bei SwissVets ein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Mit der bisherigen Mehrheitsaktionärin Swissgenetics befindet sich Swiss Vets seit der Gründung in bäuerlichem Besitz. «Der Einstieg der Fenaco gibt unserem Unternehmen eine langfristige Entwicklungsperspektive», wird Ulrich Witschi, Präsident des Verwaltungsrats von Swiss Vets, in einer Medienmitteilung zitiert.
Konzept von Swiss Vets
Viele selbstständige Grosstierärztinnen und Grosstierärzte würden vor der Pensionierung stehen und suchen Nachfolgerinnen und Nachfolger. Eine Einzelpraxis mit 24-Stunden-Notfalldienst sei für die Nachfolger oftmals keine Option, heisst es weiter im Communiqué. Sie entscheiden sich stattdessen für die Mitarbeit in einer bestehenden Praxisstruktur. Und hier setzt das Konzept von Swiss Vets an.
Derzeit betreibt das Unternehmen sechs Tierarztpraxen in der Deutschschweiz. Der Schwerpunkt liegt auf der Versorgung von Nutztieren. Einzelne Praxen behandeln auch Kleintiere.
Das Praxisnetzwerk ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und möchte diesen Kurs weiter fortsetzen. Deshalb hat sich SwissVets entschieden, das Aktionariat zu erweitern.